Montag, 12. Oktober 2015

(Rezension) Tougard: Seelenseher von Cornelia und Dominic Franke




Ebook: € 3,99
Taschenbuch: € 14,95
Seiten: 450 Seiten



Inhalt



Charlie ist ein ganz normaler und unscheinbarer Junge, einzig Ann zählt er zu seinen Freunden. Sie geht mit ihm durch dick und dünn! Doch Charlie hat eine besondere Gabe von der er bislang nichts geahnt hat. Durch diese gelangt er in eine Welt, die ganz anders ist, in der er ein neues Leben anfangen kann, ein vielleicht besseres Leben: Tougard! Mit anderen Begabten lernt er dort seine Gabe zu nutzen und zu verbessern. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Die Schule wird von den geheimnisvollen Anderen angegriffen und viele Mädchen werden verschleppt. Gemeinsam mit ein paar anderen Begabten macht Charlie sich auf die Reise nach Emrond um seine Mitschülerinnen zu befreien und gerät in ein magisches Abenteuer, welches ihm zeigt, dass hinter allem mehr und sogar hinter ihm selbst mehr steckt! 
 



Meinung


Erstmals war es für mich etwas neues eine Geschichte zu lesen, die aus der Fantasie zweier Menschen entstand!
Das Cover ansich finde ich wunderschön und passend zur Story. Auch den Schreibstil finde ich gut und man kann flüssig lesen!
Zu Beginn hat mich die Geschichte sehr an Harry Potter erinnert....die Schule, die Begabten, die Lehrer....jedoch empfand ich es nicht als negativen Aspekt. Ich liebe Harry Potter <3 Schnell wird man von der Geschichte mitgerissen, lernt die verschiedenen Charaktere kennen und es eröffnet sich ein ganz andere Welt als Hogwarts. Man erlebt, wie die verschiedensten Menschen aus den verschiedensten Ländern unserer Welt in einer Schule fernab von allem unmagischen Hand in Hand arbeiten, sich verstehen und zu Freunden werden. Sprachbarrieren gibt es keine, für jeden gibt es die Möglichkeit eines Neubeginns. Sich neu zu erfinden! Irgendwo war es für mich schön zu sehen, dass man zusammenarbeiten kann, wenn es die Not erfordert. Dass man egal woher man kommt oder wer man ist, es im Endeffekt nicht entscheidend ist. Auch wurde das Bild um die Stadt Emrond sehr gut aufgebaut – die Stadt die im Grunde das totale Gegenteil von Tougard ist. In Emrond herrscht das Böse, es gibt ständig Schlägereien, Gier, Mord, Zorn....jedoch auch in diesem Abgrund der menschlichen Seele keimen gute Herzen. Avid ist für mich das Beste Beispiel. Er wurde in Emrond geboren, folgt seiner Bestimmung und ist doch im Inneren ein für mich guter Mensch. Er hat nur anders zu leben gelernt, er kennt vieles nicht und für ihn ist das Töten von Menschen auf Befehl nichts verwerfliches.
Auch die Ereignisse am Schluss, auf die ich hier ohne Spoiler nicht näher eingehen kann, lässt die Neugierde wachsen werden auf den nächsten Teil.
Hat sich durch Charlies Tat alles verändert, hat er eine Grenze durchbrochen?
Mein einziger Kritikpunkt an der Geschichte ist vielleicht, dass die Reise von Tougard nach Emrond für mich zeitweise etwas langatmig war, aber sonst wirklich eine schöne Fantasy-Geschichte mit einer starken sympathischen Truppe.



Bewertung:




  



 

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